Vision und Zweck

Als Vision verfolgt der Verbund das Ziel, prozedurales Bewußtsein und prozedurale Praxis als selbstverständlichen Bestandteil in Gesellschaften zu etablieren und damit einen aktiven Beitrag zu einer demokratischen Entwicklung von Gemeinwesen bzw. zur Weiterentwicklung/ Ergänzung von Demokratie beizutragen. Momentan herrschen in der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Bürgergesellschaft viel zu viele Mißstände, da die falschen Werkzeuge falsch eingesetzt werden, bzw. in den meisten Fällen veraltet sind.

Langfristig ist des das Bestreben von Procedere von einem kollegialen Verbund zu einem wissenschaftspolitischen Verband sich zu entwickeln, der erheblich dazu beiträgt, daß in Auftragsvergabe, Berufungen, Förderungen und Ausschreibungen das Mega-Thema des Prozeduralen eine wichtige Rolle spielt.

In den letzten Jahren beobachten wir einen  Innovationsboom an neuen kooperativen Verfahren in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Fülle an neuen Tools ist zugleich ein Segen und eine Last: Denn wann, soll man als Berater, Moderator und Führungsperson welches Verfahren wie einsetzen?

Um den Überblick zu behalten und die richtige Prozedur für den jeweiligen Fall richtig anzuwenden, bedarf es einer  differenzierten, handlungsleitenden Verfahrenstheorie. Also eines theoretisch und praktisch begründeten Meta-Verfahrens, welches einem hilft zu verstehen, was man da handhaben will (Taxonomie) und einem zudem selber konkrete Anleitung gibt, welches Instrument wie anzuwenden ist (Praxeologie).

 

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