Inhalt

Procedere befördert eine gelingende prozedurale Praxis in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das heißt, wir fördern das Bewußtsein für und das Denken in Prozessen sowie den umfassenden, gelingenden und selbstverständlichen Einsatz von qualitativ hochwertigen kooperativen Verfahren. Doch wozu?

Welt, in der wir leben – Menschen, die wir sind – Verfahren, die brauchen Pantha rei: alles fließt – und zwar immer schneller und chaotischer. Wir Leben darum in Zeiten, in der immer mehr das Gefühl haben, daß ihnen die Entwicklungen aus den Händen gleiten, sie nicht mehr Antreiber sondern Getriebe, ja Mitgeschwemmte von sich verselbständigenden Dynamiken sind. Doch Menschen wollen nicht Objekt, sondern Subjekt von Veränderungen in und um sie herum sein. Wie kann darum nachhaltiges Gestalten der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Gesellschaften und Organisationen gelingen? Wie ist dieses anspruchsvolle Menschsein unter postmodernen, sich systemisch ausdifferenzierenden, zunehmen vernetzter und globaler werdenden Kontexten noch möglich? Nur durch soziale Techniken, die diese steigende Komplexität positiv fassen, sprich die Betroffenen und Geforderten in Veränderungsprozesse umfassend einbinden (denn der Mensch, in seiner Würde, Kreativität und Individualität, mit seinen Sehnsüchten und Ängsten, Talenten und Schwächen ist die eigentliche Quelle und Antwort auf diese Komplexitätsexplosion).
Darum richten wir in Procedere unseren Fokus auf die Verfahrensdimension an sich (unabhängig vom Anwendungsbereich), denn wir sind der Überzeugung, daß die Menschheit – im Kleinen (Organisationen) wie im Großen (Gesellschaften) – nur durch einen massiven Innovations- und Anwendungsschub an sozialen Hilfsmitteln in Form von kooperativen Prozeduren gemeinsam jenen nachhaltigen Wandel gestalten können, den wir überall und ständig brauchen, um weiterhin selbstbestimmende, verantwortliche Menschen sein zu können.

Kommentare sind geschlossen.