Studien

Als Forschungs- und Entwicklungs- (F+E) Verbund führt Procedere in Zusammenarbeit mit Partnern verschiedene Studien zu prozedural relevanten Anwendungsfragen durch.

Der Schwerpunkt der Studien liegt auf Fragen des Standes und der Perspektiven prozeduraler Praxis in bestimmten Anwendungsfeldern.
Intention dieser Studien ist, durch das Zusammentragen empirischer Daten die Sensibilität für den Einsatz von prozeduralen Innovationen zu erhöhen. Darum konzentrieren wir uns in erster Linie auf das Erfassen des gegenwärtigen Bewusstseins- und Verbreitungsstandes in spezifischen Handlungsfeldern, um daraus gemeinsam mit Akteuren aus den jeweiligen Feldern im Rahmen von Workshops Handlungsempfehlungen zur Ausweitung einer guten Praxis zu erarbeiten.

Aktuelle Studien:

Beteiligungsformate beurteilen und erschließen

Eine Übersicht zu Vielfalt, Einsatz und Wirkung von informellen
Bürgerbeteiligungsverfahren als Gutachten für den 2. Engagementbericht der Bundesregierung.

Download für den eigenen Gebrauch:
KD 060 Fuhrmann_Übersicht_Bürgerbeteiligungsverfahren

05/2012 Vorstudie: Beratungsaufwand externer Beauftragung ( in Kooperation mit Universität Konstanz und ZTG – TU Berlin )

Der Procedere Verbund – in Kooperation mit Studierenden der Universität Konstanz – erfragt Umfang und Aufwand für externe Prozessbegleitung zu Themen wie Stadtentwicklung oder Bürgerbeteiligung. Die Intention der Befragung ist, herauszufinden, welchen Aufwand Beratungsaufträge dieser Art mit sich bringen.

Ziel ist, mit der Zeit eine Auftragsaufwandsübersicht zu erstellen, die sowohl einen Nutzen für die Auftraggeber als auch für Berater hat, da für diese erkenntlich wird, wie sie im Markt stehen. Der Fokus liegt hierbei auf den formalen Rahmenbedingungen (Zeit, Kosten, Formelle Ausgestaltung), welche zusammengenommen einen Gesamteindruck über den Aufwand liefern.

Die Studie dient als explorative Vorstudie zu einer Umfrage größeren Ausmaßes zum selben Thema.

05/2012 Blitzumfrage: Governance an Hochschulen und Bildungseinrichtungen ( in Kooperation mit ZTG – TU Berlin )

Zweck dieser qualitativen Studie ist es, Stand und Perspektive von Governance in und für Bildungseinrichtungen zu ermessen und daraus Folgerungen für die Entwicklung von Curricula, Lehrmaterialien und Forschungsprojekten zu ziehen. Dazu haben wir Bildungseinrichtungen im Dreiländereck D-A-CH ausgewählt, in deren Lehrprofil Governance-relevante Themen eine Rolle spielen.

Die Studie entsteht in Kooperation mit dem Zentrum für  Technik, Wirtschaft und Gesellschaft der TU Berlin; Medienpartner ist die Zeitschrift für Wissensmanagement, in der die Ergebnisse der Studie veröffentlicht werden.

Im ersten Durchgang werden die ausgewählten Dozenten/Programmverantwortlichen aufgefordert, den Online-Fragekatalog auszufüllen. Daran anschließend werden diese ersten Rückmeldungen durch Interviews überprüft und vertieft. In einem zweiten Durchgang wird dann der daraufhin präzisierte Fragebogen bundesweit an Hochschulen versandt und zum Herbst ausgewertet. Die Ergebnisse werden Gegenstand eines Fachkolloquiums am ZTG im Herbst sein.

09/2010 – 08/2011 Bestandsaufnahme POE für FG  -Angebote der Personal- und Oragnisationsentwicklung für Forschungsgruppen

Unter dem Leitbild der „Guten Forschung“ wurde mit dem Bereich für Organisationsentwicklung im Projekt Entrepreneurial Research Teams (ERT) am Zentrum für Technik und Gesellschaft eine Bestandsaufnahme zu Ansätzen und Methoden, Akteuren und Verbreitung von spezifischen Angeboten der POE für die Verbesserung der internen Zusammenarbeit von Forschungsgruppen durchgeführt.

Dabei wurde selbst mit solch innovativen FG-OE Instrumenten wie Scrum, Wiki und Toolshop gearbeitet. Die Zwischenergebnisse wurden in einem Wiki festgehalten. Im Juni 2011 mit Experten aus dem Feld dazu ein Fachworkshop durchgeführt. Der Wiki wird hier demnächst auch öffentlich zugänglich gemacht.

Zum Hintergrund der POE für FG Studie:

Die heroische Einzelforschung wird zunehmend abgelöst von inter- ja transdiszipliären Forschungsteams und – gruppen, die oft mehr als 15 Personen in unterschiedlichen Rollen, Standorten und Kulturen zusammenbringen. Die Dynamik und Komplexität (Dynaxität) solcher Prozesse übersteigt schnell die Führungsressourcen und – fähigkeiten der FG-Leitung. Neue Ansätze der Team-, Strategie-, Prozeß-, Projekt- und Personal- kurz der Organisationsentwicklung für Forschungsgruppen sind nötig.

An Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind darum zentrale und dezentrale Einrichtungen der Prozeßberatung, Projektbegleitung und OE/PE einzurichten, die insbesondere FG behilflich sind, ihre Prozesse der Zusammenarbeit zu optimieren.

Der Übergang zu Themen der Hochschulentwicklung, ja Governance of Science and Innovations, ist fließend. Vorerst soll der Schwerpunkt aber auf den eigentlichen operativen Einheiten von Wissenschaft: den FG, liegen.

Grundlage ist ein Leitbild guter Forschung, welches drei qualitative Ziele in folgender Reihenfolge verfolgt:

    • Gute Prozesse: hohe Prozeßeffektivität und Prozeßeffizienz
    • Gute Perspektiven: bessere berufliche Perspektiven wissenschaftlicher Mitarbeiter
    • Gute Ergebnisse: starke Praxisrelevanz wissenschaftlicher Forschung.

Das Leistungsspektrum solcher interner POE-Servicestellen könnte u.a. sein:

  • Coaching, Mediation, Prozeßberatung und Moderation für Forschungsgruppen.
  • Entwicklung und Vermittlung von Organisations- und Kooperationsmethoden und Governance- Kompetenzen.
  • Projektentwicklung, Kooperationen und Austausch mit interessierten Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft
  • Prozeßbegleitung im Sinne agiler Projektgovernance wie Scrum, Kanban, Kaizen durch professionelle Prozeßmeister, bis hin zu Multiprojektmanagement

Einblicke in die Ergebnisse und Schlußfolgerungen aus diesem Forschungsprojekt:

 

 

 

 

 

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