Lernbuch-Wiki

It’s not about teaching – it’s about lening! Wie kann prozedurales Denken und Handeln nicht einfach gelehrt, sondern wirklich gelernt werden? Dies ist die Ausgangsfrage für das Projekt Lernbuch-Wiki. Ein Lernbuch gibt also nicht einfach wieder, was der Dozent alles gerne vermitteln würde, sondern was von den Lernenden wirklich gelernt und aufgeschrieben wurde.

Zweck des Lernbuchprojektes ist – das Procedere zugrunde liegende – Wissen stückweise so festzuhalten, dass es auch unabhängig vom Dozenten gelernt werden kann. Dazu werden die Learnings in Form eines Wikis festggehalten und in einem kollaborativen Prozeß laufend weiter ausgebaut.

Zum Wiki des Lernbuches unter www.prozedurale-politik.de

Prozeß

Begonnen wurde das Lernbuch-Wiki-Projekt von Raban D. Fuhrmann und drei Studenten von der Uni Konstanz/ ZU Friedrichshafen im WS 2011. Nun laden wir dazu ein, sich mit einzubringen, stückweise die Wissensbasis für einen prozzeduralen Aufbruch weiter auszubauen.

Zum Vorgehen ein Zitat aus dem Lernbuch: „Wie nicht anders zu erwarten ist der Entstehungsprozess prozedural. Um dieses Großprojekt sinnvoll zu strukturieren wählten wir Scrum als Organisationsverfahren. In privaten Hausvorlesungen von Herrn Fuhrmann bekamen wir die Möglichkeit in die prozedurale Thematik einzusteigen. Uns Studenten fiel die Aufgabe zu, die Inhalte so zu verschriftlichen, wie wir sie verstanden haben. Hintergadanke war, dass Inhalte die mehrfach verdaut werden, bekömmlicher sind. In den zwei Wochen nach jeder Vorlesung stellten wir je einen Abschnitt/Kapitel des Lernbuch-Wikis fertig

Inhalte

Die Dramaturgie des Lernbuchs wandert von der theoretisch-abstakten-grundsätzlichen Prozedurologie über die Verfahrenstheorie, deren Taxonomie noch mehr der Theorie, deren Praxeologie sich bereits schon der Praxis mehr zuneigt, hin zu ersten Einblicken in die praktisch-konkret-angewandten Übertragungen der Verfahrenstheorie in eine prozedurale Praxis in Form der Meta-Matching-Methode – eines Meta-Verfahrens zum Finden des richtigen Verfahrens und eines kleinen Verfahrensüberblicks – der als Toolpool später als eigenständiger Verfahrenswiki die Fülle der Verfahrensinnovationen erfassen und erschließen soll und schließlich erste Formate, wie dieses Wissen und Können, diese Handwerkskunst des Politischen, diese Techniken der Governance, in Zukunft besser erforscht, gelehrt, weiterentwickelt und angewandt werden können.

Die Gliederung und die enführenden Bemerkungen sind vom Lehrenden verfasst. Die Inhalte der einzelnen Artikel sind dagegen von den Lernenden weitestgehend autonom geschrieben. Da der Schwerpunkt des Kurses sich auf eine Einführung beschränkte, ist der Charakter des Lernbuches nur bis zur Praxeologie (und dem Toolprofilen) durchgehalten. Die späteren Texte geben dagegen meist Lehrtexte und Skizzen des Dozenten wieder. Im weiteren Verlauf sollten auch diese in Lerntexte umgewandelt werden.

Redaktion

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Lehrenden, Dr. Raban Daniel Fuhrmann, welcher sich diese Arbeit teilt mit den Lernenden, Julian Beck, Nicolas Piepenstock und Simon Wallisch.

Fragen und Rückmeldungen an lernbuch@procedere.org

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